Der Auftritt in Gelsenkirchen stand unter ganz besonderen Vorzeichen. Manuel Neuer, seit Saisonbeginn neuer Keeper in Diensten des FC Bayern kehrte an seine alte Wirkungsstätte zurück. Das seine Heimkehr nicht von Jubelstürmen begleitet wurde, das war klar. Aber was da in der Arena auf Schalke abging das war teilweis schon unter der Gürtellinie. Dabei fiel die Rückkehr von Rafinha gar nicht auf. Aber zum Spiel. Neuer hatte genügend Muse den Blick durchs Stadion schweißen zu lassen. Teilweise beschäftigungslos war er an diesem Sonntagabend. Die Bayern waren jederzeit, mal abgesehen von wenigen Ausnahmen, Herrn der Lage. Wieder ohne Robben war besonders ein Franck Ribery wieder sehr gut aufgelegt und wirbelte die Schalker Defensive ganz schön durcheinander.
Den verdienten 1:0 Führungstreffer erzielte der für den verletzten Mario Gomez in die Startelf gekommene Nils Petersen. Wenn auch etwas glücklich, aber letztendlich war der Ball drin. Den Sieg zum 2:0 besiegelte dann nach schöner Kombination unter Mithilfe eines Schalker Abwehrspielers Thomas Müller. Nachdem er meist nur als Vorbereiter glänzte erzielte er seinen ersten Bundesligatreffer. Damit sicherte sich der FC Bayern die alleinige Tabellenführung in Liga eins, denn Werder Bremen kam beim Club nicht über ein Unentschieden hinaus.
Das der FCB außer dem Fehlstart gegen Gladbach kein Tor mehr kassiert hat, das ist wohl das Besondere in dieser Saison. Die Defensive steht, ganz anders als noch im der vergangenen Spielzeit.
Lehrreicher Beitrag. Interessant, wenn man sowas auch mal aus einer anderen Perspektive beschrieben lesen kann.